Security Header Check
Domain eingeben und die Security-Header prüfen, dazu fehlendes HTTPS und offene Ports, die nicht öffentlich erreichbar sein sollten. Ohne Anmeldung.
Was der Security-Scan prüft — und was nicht
Geprüft werden die Sicherheitsangaben, die ein Server von sich aus mitschickt:
- ob HTTPS erzwungen wird und wie das Zertifikat aussieht
- ob HSTS, Content-Security-Policy, X-Frame-Options und die übrigen Schutzkopfzeilen gesetzt sind
- ein kleiner Satz Ports, die auf einem Webserver nichts zu suchen haben
Ein Befund heißt nicht automatisch „angreifbar“. Eine fehlende Content-Security-Policy ist kein Loch, sondern eine fehlende Absicherung — sie macht andere Fehler gefährlicher, als sie sein müssten. Lies die Liste als Reihenfolge, nicht als Alarm.
Fehlt ein Header oder trägt er einen Wert, der nichts bewirkt, steht die Reihenfolge zum Nachziehen in Security-Header einrichten — mit Startwerten, fertiger Konfiguration für Apache, nginx und Netlify und dem Hinweis, welcher Header beim falschen Wert die eigene Seite aussperrt.
Dieser Scan ist ausschließlich beobachtend. Er ruft öffentliche Adressen ab und liest, was zurückkommt:
- keine Angriffslasten
- keine Tests auf SQL-Injection oder XSS
- keine Änderung auf dem Ziel
Das ist Absicht: Aktive Tests gegen eine fremde Domain, deren Besitz niemand nachgewiesen hat, wären ein Angriff über unsere Infrastruktur. Wer echte Penetrationstests braucht, braucht einen Eigentumsnachweis — und ein anderes Werkzeug.
Das Ergebnis lesen: was zuerst
Die Befunde kommen in vier Stufen. Rot heißt: zuerst beheben, etwa ein abgelaufenes Zertifikat, ein offener Datenbank-Port oder fehlendes HTTPS. Gelb heißt: eine Absicherung fehlt oder wirkt nicht, zum Beispiel HSTS ohne max-age. Die Hinweise darunter, etwa ein Server-Header mit Versionsnummer oder fehlendes DNSSEC, sind Aufräumarbeit für einen ruhigen Nachmittag. Grün steht am Ende, damit du siehst, was schon stimmt.
Zur Einordnung eine eigene Messung: Am 03.10.2026 habe ich die Startseiten von 131 erreichbaren Tiroler Websites abgerufen, Betriebe und Tourismusverbände. 48 davon schickten keinen der sechs Header oben, nur 2 alle sechs. HSTS hatten 45, eine Content-Security-Policy 16, und nur 4 davon begrenzten damit wirklich die Skripte. Wer hier Gelb sieht, ist also in großer Gesellschaft. Ein Grund, es so zu lassen, ist das nicht.
Was danach kommt
Header setzt man in einer Stunde, wenn man an die Server-Konfiguration kommt. Bei WordPress auf geteiltem Hosting geht das meist über die .htaccess. Danach den Scan wiederholen. Er hält ein Ergebnis 48 Stunden vor, ein frisch gesetzter Header kann deshalb erst danach im Ergebnis auftauchen. Wer wissen will, wie es hinter der Startseite aussieht, also Plugins, Benutzerkonten, Sicherungen und Mail-Einträge, braucht einen Blick von innen. Das ist der Sicherheits-Check für 290 €.
Security Header Check: die sechs Header, die der Scan liest
Jeder Webserver schickt mit der Seite Kopfzeilen mit, die der Browser befolgt. Fehlen sie, gibt es keinen Fehler und keine Warnung, nur einen Schutz weniger. Der Check liest diese sechs:
- Strict-Transport-Security (HSTS): zwingt den Browser auf HTTPS; geprüft wird auch, ob
max-agegesetzt ist und wie viele Tage die Zusage gilt - Content-Security-Policy: legt fest, woher Skripte laden dürfen, und begrenzt damit Cross-Site-Scripting
- X-Frame-Options: verhindert, dass fremde Seiten deine in einem Rahmen einbetten (Clickjacking); widersprüchliche oder ungültige Werte werden gemeldet
- X-Content-Type-Options: verbietet dem Browser, Dateitypen zu erraten
- Referrer-Policy: steuert, wie viel von der Adresse an andere Seiten weitergegeben wird (Hinweis, keine Warnung)
- Permissions-Policy: schränkt Kamera, Mikrofon, Standort und andere Browser-Funktionen ein (Hinweis, keine Warnung)
Fünf dieser Header zeigt auch der E-Mail-Check als eigene Ampel, zusammen mit SPF, DKIM und DMARC der Domain.
Häufige Fragen zum Security Header Check
Was prüft ein Security Header Check?
Er ruft die Startseite einer Domain ab und liest die Antwort-Header des Servers: ob HSTS, Content-Security-Policy, X-Frame-Options, X-Content-Type-Options, Referrer-Policy und Permissions-Policy gesetzt sind und ob ihre Werte wirken. Dieser Scan prüft dazu HTTPS, das Zertifikat und einen kleinen Satz Ports.
Ist der Security Header Check kostenlos?
Ja. Er läuft ohne Anmeldung, als Gast mit einem Tageskontingent; mit einem kostenlosen Konto gibt es mehr Abfragen und den Verlauf je Domain.
Welche Security-Header sind am wichtigsten?
Für eine gewöhnliche Firmen-Website zuerst HSTS (HTTPS erzwingen), X-Content-Type-Options und ein Schutz vor Einbettung über X-Frame-Options oder frame-ancestors. Die Content-Security-Policy bringt am meisten, braucht aber Abstimmung, weil ein falscher Wert die eigene Seite bricht; deshalb zuerst im Berichtsmodus.
Wo setze ich fehlende Security-Header?
In der Konfiguration des Webservers oder Hosters, nicht in der Seite selbst: in der .htaccess bei Apache, im server-Block bei nginx, in der Datei _headers oder netlify.toml bei Netlify. Fertige Zeilen mit Startwerten stehen im Beitrag Security-Header einrichten.
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