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Seed-Keyword eingeben und verwandte Keyword-Ideen mit Suchvolumen, CPC und Schwierigkeit sehen.

Wie die Keyword-Zahlen zu lesen sind

Aus einem Ausgangsbegriff entstehen verwandte Suchbegriffe, jeweils mit geschätztem monatlichem Suchvolumen, Klickpreis und einer Einschätzung, wie umkämpft der Begriff ist.

Der Klickpreis ist die ehrlichste Spalte: er zeigt, was Werbetreibende bereit sind zu zahlen, und damit, ob hinter einer Suche eine Kaufabsicht steht. Ein Begriff mit hohem Volumen und Klickpreis nahe null wird gesucht, aber nicht gekauft.

Suchvolumen sind Schätzungen aus Durchschnittswerten, keine gemessenen Zahlen, und sie schwanken saisonal erheblich. Die Schwierigkeitsangabe stammt aus dem Werbeumfeld und sagt nur bedingt etwas darüber, wie schwer ein organisches Ranking wäre. Nimm die Werte als Reihenfolge, nicht als Prognose.

Woher die Zahlen stammen

Zu deinem Ausgangsbegriff holt das Werkzeug bis zu 30 verwandte Begriffe aus der Datenbank von DataForSEO, Markt Deutschland, Sprache Deutsch. Das ist für einen Betrieb in Tirol die wichtigste Einschränkung: Die Suchvolumen gelten für google.de, nicht für Österreich. Wie groß der Unterschied ist, schwankt. In meinen Abfragen vom Oktober 2026 hatte „mx lookup“ in Deutschland 2.400 Suchen im Monat und in Österreich 390, „phishing mail erkennen“ 1.000 gegen 50. Bei Begriffen mit Tiroler Ortsnamen sagt die deutsche Zahl fast nichts.

Das Ergebnis lesen

  • Suchvolumen: ein geschätzter Monatsdurchschnitt über ein Jahr. Saisonbegriffe wie „Skiverleih“ verteilen sich nicht gleichmäßig. Zehn heißt nicht „zehn Leute“, sondern „sehr wenig, genauer weiß es niemand“.
  • Klickpreis (CPC): was Werbetreibende im Schnitt für einen Klick zahlen. Ein hoher Wert zeigt Kaufabsicht. „homepage erstellen lassen tirol“ hatte im Oktober 2026 in Österreich rund 30 Suchen im Monat, aber einen Klickpreis um 9,50 €. Für einen Webdesigner ist das mehr wert als ein Begriff mit tausend Suchen und ein paar Cent.
  • Wettbewerb: wie viele Anzeigen um den Begriff konkurrieren, von 0 bis 1. Das sagt etwas über Werbung, wenig über die normalen Treffer.
  • Schwierigkeit: eine Schätzung von 0 bis 100, wie stark die Seiten sind, die heute oben stehen. Je niedriger, desto eher hat auch eine kleine Seite mit gutem Inhalt eine Chance.

Aus eigener Erfahrung: Die Begriffe mit dem kleinsten Volumen bringen bei einem lokalen Betrieb oft die Anfragen. Wer „homepage erstellen lassen tirol“ eintippt, hat ein Vorhaben und oft schon ein Budget. Wer „homepage“ sucht, will vielleicht nur wissen, was das ist.

Nächste Schritte

Aus der Liste die Begriffe heraussuchen, die zu einer Leistung passen, die es wirklich gibt. Je Begriff eine Seite, nicht eine Seite für alle. Dann mit dem Ranking-Tracker nachsehen, ob du dafür schon irgendwo auftauchst. Wer das nicht selbst sortieren will, findet die Festpreise dafür in den SEO-Paketen.

Drei Fehler beim Auswählen

Nach Volumen sortieren und oben anfangen. Die Begriffe ganz oben gewinnt meist jemand mit mehr Geld und einer größeren Website. Darunter liegen die, bei denen ein kleiner Betrieb eine Chance hat.

Einen Begriff wählen, ohne in die Ergebnisse zu schauen. Vor der Entscheidung den Begriff selbst bei Google eingeben. Stehen oben Shops, sucht man kaufen. Stehen dort Ratgeber, sucht man eine Erklärung, und eine Leistungsseite hat es schwer. Steht ein Kartenblock oben, entscheidet das Google-Unternehmensprofil mehr als die Website.

Zwei Seiten auf denselben Begriff setzen. Dann wählt Google eine davon, und es ist oft nicht die gewünschte. Lieber eine Seite je Begriff und die beiden mit klaren Worten aufeinander verweisen. Welche deiner Seiten Google für einen Begriff ausgewählt hat, zeigt der Ranking-Tracker in der Spalte mit der gefundenen Adresse, für jeden Begriff einzeln.

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