Bilder-SEO-Check
URL eingeben und prüfen, ob Bilder Alt-Text haben und keine übergroßen, unoptimierten Dateien die Ladezeit bremsen.
Was die Bilderprüfung findet
Das Werkzeug liest alle Bilder einer Seite aus und prüft zweierlei:
- ob ein Alt-Text vorhanden ist
- wie groß die Datei tatsächlich ausgeliefert wird
Beides steht im HTML beziehungsweise in der Antwort des Servers und ist damit belegbar.
Der Alt-Text ist keine SEO-Kür, sondern die einzige Beschreibung, die ein Screenreader vorlesen kann. Ein leeres alt-Attribut ist trotzdem richtig, wenn ein Bild rein schmückend ist — dann soll es übersprungen werden. Falsch ist nur das fehlende Attribut.
Bei der Dateigröße geht es um das, was über die Leitung geht, nicht um die Abmessungen. Ein Bild, das mit 2400 Pixeln geliefert und auf 600 dargestellt wird, kostet Ladezeit ohne sichtbaren Gewinn. Was das Werkzeug nicht beurteilt, ist die Bildqualität — ob eine stärkere Komprimierung noch gut aussieht, entscheidet das Auge.
Wie gemessen wird
Das Werkzeug liest alle <img>-Tags aus dem ausgelieferten HTML. Für die ersten 25 Bilder fragt es beim Server die Dateigröße ab, über eine HEAD-Anfrage mit der Angabe Content-Length. Ab 300 KB gilt ein Bild als zu groß, ab 1 MB als kritisch. Bilder, die erst ein Skript nachlädt, zum Beispiel in manchen Galerien und Schiebereglern, oder die per CSS als Hintergrund kommen, sieht es nicht. Schickt ein Server keine Größe mit, bleibt dieses Bild ohne Urteil.
Das Ergebnis lesen
Bei den Alt-Texten zählt nicht die Zahl, sondern welche Bilder es betrifft. Fehlt der Alt-Text beim Logo, das zugleich Link zur Startseite ist, hört ein Screenreader nur „Link“. Fehlt er bei einem Schmuckbild, ist ein leeres alt="" die richtige Antwort, kein erfundener Text. Ein guter Alt-Text beschreibt, was auf dem Bild für diese Seite wichtig ist: „Zimmer mit Balkon und Blick auf den Ahornboden“ statt „Bild1.jpg“ oder einer Liste von Suchbegriffen.
Bei der Größe ist das schwerste Bild fast immer das erste, das Titelbild ganz oben. Genau das zählt Google als „größtes Element“ bei der Ladezeit. Ein Titelbild mit 2 MB macht eine Seite am Handy im Tal mit schwachem Netz langsam, egal wie gut der Rest ist. Wie stark das ins Gewicht fällt, zeigt die PageSpeed-Messung beim Wert LCP.
Nächste Schritte
- Große Bilder in der Breite ausliefern, in der sie angezeigt werden, für Titelbilder meist 1.600 bis 2.000 Pixel.
- Vor dem Hochladen in WebP oder AVIF umwandeln. Beide Formate zeigen alle aktuellen Browser an, und sie sind bei gleicher Qualität meist deutlich kleiner als JPEG.
- Allen Bildern unterhalb des sichtbaren Bereichs
loading="lazy"geben, dem Titelbild nicht. - Alt-Texte bei Logo, Produkt- und Zimmerbildern zuerst ergänzen.
Danach dieselbe Adresse noch einmal prüfen. Wer die ganze Website und nicht nur eine Seite durchsehen lassen will, findet das im SEO-Audit zum Festpreis. Wie Bilder, Ladezeit und Text zusammen darüber entscheiden, ob eine Seite gefunden wird, erklärt SEO und GEO für kleine Betriebe.
Typische Fragen
Zählt der Dateiname? Ein wenig, vor allem für die Bildersuche. zimmer-balkon-ahornboden.webp sagt Google mehr als IMG_2041.jpg. Wichtiger sind Alt-Text und der Text rund um das Bild.
Ein Bild für Handy und Bildschirm? Besser mehrere Größen derselben Datei, angeboten über srcset. Dann lädt das Handy die kleine Fassung und der große Bildschirm die große. WordPress erzeugt diese Größen beim Hochladen selbst und schreibt srcset in die Seite; bei selbst gebauten Seiten macht man es beim Bau. Dazu gehören width und height im Tag, damit der Browser den Platz freihält und nichts springt, wenn das Bild ankommt. Das verbessert den CLS-Wert direkt.
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