PageSpeed & Core Web Vitals

URL eingeben und die Ladeleistung für Mobilgeräte messen: Gesamtnote und die Core Web Vitals LCP, CLS und INP.

Was die PageSpeed-Messung bedeutet

Gemessen wird die Ladeleistung für Mobilgeräte über Googles PageSpeed Insights: die Gesamtnote und die drei Core Web Vitals.

  • LCP — wann der größte Inhalt sichtbar ist
  • CLS — wie stark das Layout während des Ladens springt
  • INP — wie schnell die Seite auf eine Eingabe reagiert

Die Note ist eine Momentaufnahme aus einer simulierten Messung, keine Statistik über echte Besucher. Zwei Läufe hintereinander können unterschiedlich ausfallen. Aussagekräftig ist die Größenordnung: ob LCP bei 1,5 oder bei 6 Sekunden liegt, ist ein Unterschied — ob bei 2,1 oder 2,3, ist Rauschen.

Die Messung läuft direkt im Browser und dauert oft 15 bis 30 Sekunden, weil Google die Seite dafür tatsächlich lädt. Mobil wird geprüft, weil Google seit Jahren mobil bewertet; die Desktop-Werte fallen fast immer besser aus und sagen weniger über die Erfahrung der meisten Besucher.

Labordaten und Felddaten

Hat Google für eine Adresse genug echte Besuche mit Chrome gesammelt, zeigt das Werkzeug zuerst die Felddaten: LCP, INP und CLS, wie sie bei echten Besuchern in den letzten 28 Tagen gemessen wurden, jeweils der Wert, den drei Viertel der Besuche erreichen oder unterbieten. Fehlen solche Daten, was bei kleinen Seiten die Regel ist, kommen die Labordaten aus dem simulierten Lauf. Die Felddaten sind die, die Google für die Bewertung heranzieht. Die Labordaten sind die, die sich nach einer Änderung sofort ändern.

Das Ergebnis lesen

Google setzt für die drei Werte feste Grenzen. „Gut“ ist ein LCP bis 2,5 Sekunden, ein INP bis 200 Millisekunden und ein CLS bis 0,1. Darüber folgt „verbesserungswürdig“, und ab 4 Sekunden, 500 Millisekunden oder 0,25 ist der Wert „schlecht“. Die Gesamtnote von 0 bis 100 ist eine Gewichtung der Laborwerte. Sie eignet sich zum Vergleichen vorher und nachher, ein Rankingwert ist sie nicht.

Die häufigsten Ursachen bei kleinen Betriebs-Websites sind jedes Mal dieselben. Ein zu großes Titelbild treibt den LCP hoch, Schriften und Banner, die spät nachladen, den CLS. Beim INP sind es Skripte von Drittanbietern: Chat-Fenster, Buchungs-Widgets, Tag Manager mit vielen Diensten. Welche Dienste eine Seite lädt, zeigt der Datenschutz-Check, wie schwer die Bilder sind, die Bilderprüfung.

Ein Vergleichswert aus eigener Sache: Meine statisch gebauten Seiten stehen am Handy bei gedrosselten 1,6 Mbit/s nach 1,0 bis 1,3 Sekunden, gemessen am 08.10.2026. Methode und Werte stehen unter Webentwicklung.

Nächste Schritte

Erst die Startseite und die Seite, auf der Anfragen entstehen, messen. Den schlechtesten der drei Werte zuerst angehen, dann neu messen, am besten zweimal. Läuft die Seite auf WordPress, sind es oft Plugins, die auf jeder Seite Skripte laden, obwohl sie nur auf einer gebraucht werden. Ist die Seite alt und langsam, kann ein Neubau billiger sein als das Flicken. Wann das so ist, steht in Website überarbeiten lassen oder Relaunch. Ladezeit ist nur ein Baustein; den ganzen Weg von der Indexierung bis zur laufenden Betreuung zeigt Suchmaschinenoptimierung für Betriebe in Österreich.

Typische Fragen

Warum ist die Note bei jedem Lauf anders? Weil der simulierte Lauf auf einem Server von Google läuft, der gerade unterschiedlich ausgelastet ist, und weil die gemessene Seite selbst nicht immer gleich schnell antwortet. Unterschiede von fünf bis zehn Punkten sind Rauschen. Wer vergleichen will, misst dreimal und nimmt den mittleren Wert.

Hilft ein Caching-Plugin bei WordPress? Für die Antwortzeit des Servers oft deutlich, weil die Seite nicht bei jedem Aufruf neu aus der Datenbank gebaut wird. Gegen ein zu schweres Titelbild oder ein langsames Buchungs-Widget hilft es nicht.

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