Backlink Checker

Domain eingeben und sofort sehen, wie viele Backlinks und verweisende Domains eine Website hat. Als Gast wenige Abfragen pro Tag, mit Konto deutlich mehr.

Was die Backlink-Zahlen aussagen

Angezeigt werden die Zahl der Backlinks und — wichtiger — die Zahl der verweisenden Domains, dazu eine Einordnung der Domain-Stärke.

Auf die verweisenden Domains kommt es an, nicht auf die Links. Tausend Links von einer einzigen Seite sind eine Quelle; zwanzig Links von zwanzig unabhängigen Seiten sind zwanzig Empfehlungen. Wer die große Zahl vergleicht, vergleicht das Falsche.

Die Daten stammen aus einem externen Linkindex, nicht von Google. Jeder Anbieter crawlt anders und findet deshalb andere Zahlen — absolute Werte zwischen zwei Werkzeugen zu vergleichen, führt in die Irre. Aussagekräftig ist die Entwicklung derselben Domain über die Zeit im selben Werkzeug.

Was die Zahlen im Einzelnen sind

  • Backlinks: alle Links, die der Index auf die Domain kennt, auch mehrere von derselben Seite.
  • Verweisende Domains: wie viele verschiedene Domains mindestens einmal verlinken. Das ist die Zahl, die zählt.
  • Kaputte Backlinks: Links, die auf eine Adresse zeigen, die es bei dir nicht mehr gibt. Nach einem Relaunch ohne Weiterleitungen ist die Zahl oft hoch, und jeder dieser Links ist verschenkt.
  • Domain Rating: eine Stärkezahl von 0 bis 100 aus dem kostenlosen Zugang von Ahrefs, logarithmisch. Von 10 auf 20 ist leichter als von 50 auf 60.
  • Beispiel-Links: die zehn stärksten Links mit Ankertext und der Angabe, ob sie nofollow tragen.

Das Ergebnis lesen

Für einen Handwerksbetrieb oder eine Pension in Tirol sind zweistellige Werte bei den verweisenden Domains normal, und das reicht für lokale Suchen völlig. Wichtiger als die Zahl ist, woher die Links kommen. Ein Link vom Tourismusverband, von der Gemeinde, vom Branchenverband oder aus der Lokalzeitung wiegt mehr als dreißig aus Verzeichnissen, die jeden aufnehmen.

Auffällig wird es, wenn die Beispiel-Links aus Ländern und Sprachen kommen, mit denen der Betrieb nichts zu tun hat, oder wenn die Ankertexte nach Glücksspiel oder Arzneimitteln klingen. Das ist kein Grund zur Panik. Google ignoriert solche Links meistens von selbst. Es lohnt aber ein Blick, ob die Website gehackt wurde und fremde Seiten trägt. Wie man das erkennt, steht in Japanese Keyword Hack.

Ein Beispiel aus eigener Sache: cyberscale ist im Oktober 2026 von .io auf .dev umgezogen. Die alten Links zeigen weiter auf .io und kommen über die Weiterleitung an. Ein Werkzeug wie dieses zählt sie bei der neuen Domain trotzdem nicht mit. Wer umgezogen ist, prüft deshalb beide Domains.

Nächste Schritte

Die kaputten Backlinks zuerst: Für jede tote Zieladresse eine Weiterleitung auf die passendste neue Seite setzen. Danach die echten Beziehungen pflegen, die ein Betrieb ohnehin hat, also Lieferanten, Partner, Verbände und Vereine. Wie das zusammen mit dem Google-Unternehmensprofil läuft, steht in Lokal gefunden werden.

Typische Fragen

Warum zeigt die Search Console andere Zahlen? Der Bericht „Links“ in der Search Console zeigt eine Auswahl aus Googles eigenem Datenbestand. Dieses Werkzeug fragt einen fremden Linkindex. Beide sind unvollständig, auf unterschiedliche Weise. Für die eigene Domain ist die Search Console die verlässlichere Quelle, für fremde Domains gibt es nur Werkzeuge wie dieses.

Soll ich schlechte Links entwerten? Meistens nicht. Google empfiehlt das Entwerten über die Disavow-Datei nur, wenn viele künstliche oder gekaufte Links auf die Domain zeigen und es deshalb eine manuelle Maßnahme gibt oder zu befürchten ist. Ein paar seltsame Links aus Verzeichnissen hat jede Domain.

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