Lokal gefunden werden: Google-Unternehmensprofil, Verzeichnisse, Bewertungen
Wer „Tischler Zillertal“ oder „Physiotherapie Innsbruck“ sucht, sieht zuerst die Karte mit drei Betrieben und erst darunter die Websites. Lokale SEO heißt: auf dieser Karte und darunter auftauchen. Dafür braucht es ein vollständiges Google-Unternehmensprofil, dieselben Angaben in den österreichischen Verzeichnissen und eine Website, die zu beidem passt. Ich richte das für 490 € ein, Endpreis, umgesetzt in zwei bis drei Wochen.
Teil der Leistungen unter SEO für Betriebe in Tirol und Österreich. Rankings auf der Karte kann niemand garantieren, auch ich nicht; was ich liefere, ist ein Eintrag, der Googles Regeln erfüllt und vollständig ist.
- $lokal-check 115 Tiroler Betriebe
- ✓107 Startseiten erreichbar
- ✓84 mit Telefonnummer als Link
- !44 als lokales Unternehmen ausgezeichnet
- !2 verweisen direkt aufs Bewertungsformular
- →Methode und Zahlen weiter unten
Was „lokal gefunden werden“ heißt
Bei Suchen mit Ort oder „in der Nähe“ zeigt Google zwei Dinge: oben die Karte mit Betrieben aus Google Maps, darunter die normalen Treffer. Das sind zwei verschiedene Ranglisten mit verschiedenen Regeln, und für einen kleinen Betrieb ist die Karte oft die wichtigere.
Die Karte
Dort erscheinen nur Betriebe mit einem Google-Unternehmensprofil. Google nennt drei Faktoren für die Reihenfolge: Relevanz, also wie gut das Profil zur Suche passt, Entfernung zum Suchenden oder zum genannten Ort, und Bekanntheit, wozu laut Google die Zahl der Rezensionen und der Websites zählt, die auf den Betrieb verweisen (Google-Hilfe, lokales Ranking). An der Entfernung lässt sich nichts ändern. An den anderen beiden sehr viel.
Die Treffer darunter
Hier rankt die Website, nach denselben Regeln wie jede andere Suche: Sie muss im Index stehen, die Frage beantworten und den Ort nennen. Eine Seite „Leistungen“ mit zwölf Punkten ohne Ortsangabe passt zu keiner Suche mit Ortsnamen. Eine Seite je Leistung mit Gebiet, Preis und Kontakt passt zu genau einer.
Wer ein Profil bekommt
Google verlangt persönlichen Kundenkontakt während der Öffnungszeiten, am Standort oder beim Kunden. Ein Hotel, eine Praxis, ein Installateur mit Einzugsgebiet: ja. Ein reiner Onlinehandel, ein Postfach oder ein virtuelles Büro: nein. Die Einzelheiten stehen in Google-Unternehmensprofil erstellen und bestätigen.
Was ich mache
Die Arbeit hat drei Teile: das Profil, die Einträge außerhalb von Google und die Website. Erst wenn alle drei dieselben Angaben tragen, kann Google sie sicher einem Betrieb zuordnen.
- Profil anlegen oder übernehmen Erst in Maps suchen, ob es schon einen Eintrag gibt, den jemand anderer angelegt hat, und ihn übernehmen statt einen zweiten anzulegen. Dann Name genau wie am Schild, Hauptkategorie, wenige Zusatzkategorien, Adresse oder Einzugsgebiet, Öffnungszeiten mit Feiertagen, Leistungen, echte Fotos. Die Bestätigung läuft über dein Konto; du bleibst Inhaber, ich werde als Administrator eingetragen.
- Zehn Verzeichnisse, gleiche Angaben Herold, WKO Firmen A–Z, Bing Places, Apple Business Connect und weitere, die zu deiner Branche passen. Name, Anschrift und Telefonnummer Zeichen für Zeichen wie im Profil und im Impressum. Alte Einträge mit falscher Nummer oder früherer Adresse werden korrigiert, nicht nur neue dazugelegt.
-
Website passend machen
Eine
LocalBusiness-Auszeichnung mit denselben Angaben, zwei Seiten für Ort und Leistung überarbeitet, Telefonnummer als anklickbarer Link, Impressum nach § 5 ECG abgeglichen. Gebaut wird auf deiner bestehenden Website, egal ob WordPress oder etwas anderes. - Bewertungen in Gang bringen Ein kurzer Link direkt zum Bewertungsformular deines Profils, eine Vorlage für die Bitte nach dem Auftrag und eine QR-Karte für die Theke oder die Rechnung. Gefragt werden alle Kunden, nicht nur die zufriedenen, und es gibt keine Gegenleistung. So verlangen es Googles Richtlinien zu Rezensionen.
Wie Tiroler Betriebs-Websites dastehen: 107 Startseiten gemessen
Am 13.10.2026 habe ich die Startseiten von 115 Tiroler Unternehmen abgerufen, aus einer eigenen Liste vom September: Hotels, Praxen, Kanzleien, Handwerk, Agenturen, ohne Tourismusverbände. 107 waren erreichbar. Gezählt ist, was im ausgelieferten HTML steht, ohne Browser und ohne Skripte, und veröffentlicht werden nur Summen.
| Merkmal auf der Startseite | Anzahl | Anteil |
|---|---|---|
Telefonnummer als anklickbarer tel:-Link | 84 | 79 % |
als lokales Unternehmen ausgezeichnet (LocalBusiness oder Unterart wie Hotel) | 44 | 41 % |
| davon mit Adresse und Telefonnummer in der Auszeichnung | 40 | 37 % |
| weder als lokales Unternehmen noch als Organisation ausgezeichnet | 47 | 44 % |
| Verweis auf Google Maps | 15 | 14 % |
| Google-Karte direkt eingebettet | 8 | 7 % |
Sternebewertung im eigenen Markup (AggregateRating) | 11 | 10 % |
| direkter Verweis auf das Google-Bewertungsformular | 2 | 2 % |
Drei Dinge fallen auf. Die Telefonnummer ist fast überall anklickbar, das ist erledigt. Die Auszeichnung als lokales Unternehmen fehlt bei mehr als der Hälfte, obwohl sie die Stelle ist, an der eine Website Google Name, Adresse und Telefonnummer maschinenlesbar mitteilt. Und um Bewertungen bittet fast niemand: Zwei von 107 Startseiten führen direkt zum Bewertungsformular.
Die elf Seiten mit Sternen im eigenen Markup verschenken nichts, gewinnen aber auch nichts. Google zeigt für Seiten mit LocalBusiness- oder Organization-Auszeichnung keine Sterne an, wenn der Betrieb die Bewertungen über sich selbst kontrolliert (Google Search Central, Rezensions-Snippets). Die acht eingebetteten Karten laden beim Seitenaufruf Inhalte von Google-Servern, was die Frage nach einer Einwilligung aufwirft; mehr dazu unter Drittdienste und DSGVO.
Grenzen der Messung: Ob ein Betrieb ein Google-Unternehmensprofil hat und wie gepflegt es ist, sieht man von der Website aus nicht. Gezählt sind nur Startseiten; eine Auszeichnung auf der Kontaktseite fehlt in der Zählung. Die Liste ist eine Auswahl, keine Stichprobe aller Tiroler Betriebe.
Was du dafür brauchst
- Ein Google-Konto des Betriebs. Das Profil gehört dir und bleibt in deinem Konto. Ich werde als Administrator eingetragen und kann jederzeit wieder entfernt werden.
- Erreichbarkeit für die Bestätigung. Welche Methode Google verlangt, entscheidet Google: Telefon, E-Mail, ein Video vom Betrieb oder eine Postkarte. Beim Video musst du selbst vor Ort sein und Schild, Räume oder Werkzeug zeigen.
- Zugang zur Website oder zur Person, die sie betreut, für Auszeichnung, Ortsseiten und Impressum.
- Ein paar echte Fotos: außen, innen, bei der Arbeit. Bilddatenbanken helfen hier nicht.
- Eine Stunde deiner Zeit für ein Gespräch zu Leistungen, Gebiet und Öffnungszeiten. Den Rest mache ich.
Was ich nicht mache
- Bewertungen kaufen, tauschen oder schreiben lassen. Googles Richtlinien verbieten gefälschte Bewertungen und Bewertungen gegen Gegenleistung, und Google entfernt sie. Ein Profil mit 40 Bewertungen in einer Woche fällt auf.
- Ortsseiten in Serie. Zehn fast gleiche Seiten für Schwaz, Jenbach, Fügen und Mayrhofen wirken auf Google wie das, was sie sind. Eine Ortsseite gibt es nur dort, wo du wirklich arbeitest und etwas Eigenes zu sagen hast.
- Suchbegriffe in den Namen. „Tischlerei Huber – Küchen Zillertal günstig“ verstößt gegen die Richtlinien und kann zur Sperrung führen. Der Name im Profil ist der Name am Schild.
- Hunderte Verzeichnisse auf einmal. Zehn saubere Einträge mit gleichen Angaben bringen mehr als 200 halb ausgefüllte, die du nie wieder pflegst.
- Ein Profil für ein Geschäft ohne Kundenkontakt. Wenn dein Betrieb nach Googles Regeln kein Profil bekommen darf, sage ich dir das vorher und wir reden über die Website statt über die Karte.
Wenn du es selbst machen willst
Alles davon geht ohne mich. Die Anleitungen stehen im Magazin, mit Googles Regeln und den Stellen, an denen es meistens hakt.
- Google-Unternehmensprofil erstellen und bestätigen: wer berechtigt ist, wie man ein bestehendes Profil übernimmt, welche Bestätigung Google verlangt.
- Google-Unternehmensprofil bearbeiten: was sofort sichtbar ist, was in die Prüfung geht und was du bei einem gesperrten Profil tust.
- Website bei Google eintragen: Search Console, Sitemap und warum es kein Anmeldeformular mehr gibt.
- SEO für kleine Unternehmen: was du in einem Nachmittag selbst erledigst und wann Hilfe sich rechnet.
Ob deine Website technisch sauber dasteht, zeigt das SEO-Audit ohne Anmeldung, inklusive strukturierter Daten.
Was es kostet
Ein Festpreis für die Einrichtung. Was danach laufend gepflegt werden soll, entscheidest du später.
Lokal gefunden werden
490 €einmalig
Umgesetzt in 2–3 Wochen
- Google-Unternehmensprofil vollständig eingerichtet und optimiert
- Einträge in zehn Verzeichnissen, einheitlich: Herold, WKO Firmen A–Z, Bing, Apple und weitere
- LocalBusiness-Auszeichnung für die Website
- Zwei Seiten für Ort und Leistung überarbeitet
- Bewertungen: Vorlage und QR-Karte für deine Kunden
- Für Hotels, Pensionen, Handwerk, Praxen und Kanzleien
Danach: SEO laufend, 190 € im Monat
Bis zu drei Stunden Umsetzung im Monat, eine Seite pro Monat neu oder überarbeitet, Ranking-Tracking für bis zu 30 Suchbegriffe und ein Kurzbericht. Monatlich kündbar. Details unter SEO-Pakete.
Erst wissen, wo du stehst: SEO-Check, 390 €
Technik, Indexierung, die 20 wichtigsten Seiten und drei Mitbewerber, mit zehn Maßnahmen nach Wirkung sortiert. Sinnvoll, wenn die Website selbst das Problem sein könnte. SEO-Check anfragen
Neue Website dazu
Wer ohnehin eine neue Seite braucht, bekommt Profil und Verzeichnisse im Paket Website und SEO mit; im Zillertal und Bezirk Schwaz steht das unter Webdesign Zillertal.
Alle Preise sind Endpreise, inklusive aller Abgaben. Was über das Paket hinausgeht, etwa mehrere Standorte oder eine Website ohne Zugang, bekommst du vorher als Angebot.
Stefan Haun, Stummerberg im Zillertal
cyberscale bin ich: SEO, Webentwicklung und Website-Sicherheit aus Stummerberg. Wer anfragt, schreibt mit mir, und wer das Profil eingerichtet bekommt, bekommt es von mir. Termine vor Ort im Zillertal und Bezirk Schwaz, sonst per Telefon oder Video, für Betriebe in ganz Österreich.
Referenzen aus Kundenprofilen stehen hier noch keine. Deshalb steht auf dieser Seite nur, was sich nachprüfen lässt: Googles Richtlinien mit Verweis und eine eigene Messung mit Datum und Methode.
- Ort
- Stummerberg, Tirol, Österreich
- Ausbildung
- HTL Jenbach, Wirtschaftsingenieurwesen
- Antwort
- von mir selbst
Offener Code auf GitHub
- cannibalization-checker Findet Keyword-Kannibalisierung in Search-Console-Daten
- content-decay-tracker Findet Seiten, die organischen Traffic verlieren
- topical-authority-checker Gruppiert Suchanfragen zu Themen-Clustern
Häufige Fragen zu lokaler SEO
Was ist lokale SEO?
Lokale Suchmaschinenoptimierung heißt, bei Suchen mit Ortsnamen oder „in der Nähe“ gefunden zu werden: auf der Karte von Google Maps, die über den Treffern steht, und in den Treffern darunter. Für die Karte zählt das Google-Unternehmensprofil, für die Treffer die Website. Beide sollten dieselben Angaben tragen, zusammen mit den Einträgen in Verzeichnissen wie Herold und WKO Firmen A–Z.
Wie verbessere ich mein Ranking in Google Maps?
Google nennt drei Faktoren: Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. Relevanz verbesserst du mit der richtigen Hauptkategorie, vollständigen Angaben, Leistungen und Öffnungszeiten. Bekanntheit wächst laut Google mit der Zahl der Rezensionen und der Websites, die auf dich verweisen; Antworten auf Rezensionen nennt Google ausdrücklich als hilfreich. Die Entfernung zum Suchenden kannst du nicht ändern. Eine bessere Platzierung lässt sich laut Google nicht kaufen, auch nicht gegen Bezahlung.
Kann ich das Google-Unternehmensprofil selbst erstellen?
Ja, kostenlos und in einer Stunde, wenn die Bestätigung glatt läuft. Die Schritte stehen in der Anleitung zum Erstellen und Bestätigen im Magazin. Das Paket lohnt sich, wenn du keine Zeit hast, schon ein fremd angelegtes oder gesperrtes Profil existiert oder die Angaben in Verzeichnissen und auf der Website auseinanderlaufen.
Wie lange dauert es, bis ich auf der Karte erscheine?
Nach der Bestätigung prüft Google die Angaben, laut eigener Hilfe bis zu fünf Arbeitstage. Kommt die Bestätigung per Postkarte, dauert allein die Zustellung oft bis zu zwei Wochen. Wie weit oben das Profil dann steht, hängt von Konkurrenz und Bekanntheit ab und lässt sich nicht in Tagen angeben.
Wem gehört das Profil, wenn du es einrichtest?
Dir. Das Profil wird in deinem Google-Konto angelegt oder dorthin übernommen, und ich werde als Administrator eingetragen. Endet die Zusammenarbeit, entfernst du mich in den Profileinstellungen unter „Personen und Zugriff“. Ein Profil, das eine Agentur in ihrem eigenen Konto führt, ist der häufigste Grund für Ärger beim Wechsel.
Was kostet lokale SEO?
Bei mir 490 € einmalig für Profil, zehn Verzeichnisse, Auszeichnung, zwei Ortsseiten und die Bewertungsvorlage, als Endpreis. Danach auf Wunsch SEO laufend für 190 € im Monat, monatlich kündbar. Was andere Anbieter in Österreich verlangen, steht im Beitrag zu den SEO-Kosten in Österreich, mit Preisseiten zum Nachlesen.
Darf ich Kunden um Bewertungen bitten?
Ja, und es ist der wirksamste Teil der Arbeit. Nicht erlaubt sind Gegenleistungen wie Rabatte, Rezensionen von Mitarbeitern oder dir selbst und das gezielte Bitten nur um positive Rezensionen. Wer allen nach dem Auftrag denselben Link schickt, ist auf der sicheren Seite.
Hilft ein Unternehmensprofil auch in ChatGPT und anderen KI-Antworten?
Indirekt. KI-Antworten in der Google-Suche greifen auf denselben Index zurück, und klare, gleichlautende Angaben im Profil, in Verzeichnissen und auf der Website machen einen Betrieb eindeutig. Was darüber hinaus zählt, steht im Beitrag zur GEO-Optimierung; gemessen wird das im Paket KI-Sichtbarkeit.
Schick mir den Namen deines Betriebs und den Ort.
Ich sehe nach, ob es schon ein Profil gibt, wem es gehört und wie deine Angaben in Herold und WKO Firmen A–Z stehen, und sage dir, was zu tun ist. Auch wenn die Antwort ist, dass du es in einer Stunde selbst erledigst.