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Illustration: Eine Profilkarte mit Stecknadel, Uhr und einem Bildrahmen mit Ladenumriss; ein grüner Stift über der Uhr, eine Lupe über den leeren Adresszeilen.
Marketing

Google-Unternehmensprofil bearbeiten: was sofort wirkt

Von · · 2 Min. Lesezeit Zuletzt aktualisiert am

Nach „mein Unternehmen“ suchen, angemeldet mit dem Konto, dem das Profil gehört: So öffnet sich die Bearbeitung, direkt in der Google-Suche und in Maps (Google, Unternehmensprofil bearbeiten). Das ist bequem und führt zu einem Missverständnis: Nicht jede Änderung ist sofort drin.

Wer noch kein bestätigtes Profil hat, fängt einen Schritt früher an: Google-Unternehmensprofil erstellen.

Zwei Arten von Änderungen#

Sofort sichtbar: Öffnungszeiten, Sonderöffnungszeiten, Fotos, Beiträge, Antworten auf Bewertungen. In die Prüfung gehen: Firmenname, Adresse, Kategorie, Telefonnummer, Website, also die Felder, die auch für die Erstbestätigung zählen. Dort kann eine Änderung Stunden bis Tage dauern und abgelehnt werden. Die Trennlinie: Was die Identität des Betriebs betrifft, wird geprüft. Was den Alltag betrifft, nicht.

Öffnungszeiten sind der wichtigste Eintrag#

Sie sind die Angabe, die am häufigsten abgerufen und am seltensten gepflegt wird, und die einzige, bei der Google Nutzer aktiv nach Korrekturen fragt. Wer mehrfach gemeldet bekommt, dass geschlossen war, obwohl offen stand, riskiert eine automatische Änderung. Sonderöffnungszeiten für Feiertage gehören deshalb vorher eingetragen. Sonst zeigt das Profil die regulären Zeiten, der Betrieb steht als geöffnet da, während niemand da ist, und das erzeugt die Meldungen, die später zu automatischen Änderungen führen.

Was andere an deinem Profil ändern dürfen#

Nutzer können Korrekturen vorschlagen, und manche Vorschläge werden ohne Rückfrage übernommen, vor allem bei Adresse, Öffnungszeiten und dem Hinweis „dauerhaft geschlossen“. Ein Profil ist deshalb kein Formular, das man einmal ausfüllt, sondern ein Eintrag, der beobachtet werden will. Benachrichtigungen einschalten und gelegentlich hinsehen ist der ganze Aufwand; ohne ihn merkt man Änderungen erst, wenn Kunden ausbleiben.

Kategorie und Beschreibung#

Die Hauptkategorie bestimmt, bei welchen Suchen das Profil überhaupt in Frage kommt. Sie lässt sich ändern, geht aber in die Prüfung. Googles Hinweise zum lokalen Ranking nennen Relevanz, Entfernung und Bekanntheit als Faktoren und raten zu vollständigen, genauen Angaben; eine zu breite Kategorie („Geschäft“ statt „Fahrradladen“) hilft bei der spezifischen Suche nicht. Zusatzkategorien ergänzen, ersetzen aber nicht. Die Beschreibung wird gelesen; wer dort Suchbegriffe stapelt, macht denselben Fehler wie bei der Keyword-Dichte auf der Website.

Mehrere Standorte#

Jeder Standort braucht ein eigenes Profil mit eigener Adresse und eigener Telefonnummer. Eine zentrale Nummer für alle Filialen schwächt die Zuordnung des einzelnen Standorts zu seinem Ort. Und die Angaben im Profil sollten mit denen auf der Website übereinstimmen, Zeichen für Zeichen: derselbe Name, dieselbe Adresse, dieselbe Telefonnummer. Welche Website-Adressen Google im Profil zulässt, steht in der Hilfe zu Links in Brancheneinträgen.

Wird eine Änderung abgelehnt, betrifft das fast immer Name, Adresse oder Kategorie: Der Name enthält Zusätze, die nicht am Gebäude stehen, oder die Adresse lässt sich nicht bestätigen. Sind Öffnungszeiten nach einer Änderung nicht aktualisiert, wurde die Änderung oft an einem Doppeleintrag desselben Betriebs vorgenommen; nur einer davon wird angezeigt.

Stand 03.10.2026. Quellen an diesem Tag abgerufen.

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