E-Mail-Check: SPF, DKIM und DMARC prüfen
Liest den eingetragenen SPF-Eintrag, meldet doppelte Einträge und zählt die DNS-Abfragen über alle include hinweg.
Kostenloser SPF-Generator
Ein SPF-Eintrag ist ein einzelner TXT-Eintrag direkt auf der Domain. Er beginnt mit v=spf1,
nennt alle Server, die in deinem Namen senden dürfen, und endet mit ~all oder -all.
Für Microsoft 365 etwa: v=spf1 include:spf.protection.outlook.com -all.
Dienste ankreuzen, eigene Server ergänzen, Eintrag kopieren. Der Generator zählt die DNS-Abfragen gegen die Grenze von zehn. Läuft komplett im Browser, nichts wird übertragen.
Drei Regeln für SPF
Ein Eintrag
Zwei Einträge mit v=spf1 sind ein Fehler – Empfänger werten dann keinen aus.
Höchstens zehn Abfragen
Jedes include, a und mx kostet eine, eingebundene Einträge zählen mit.
Klares Ende
~all oder -all. Nie +all – das erlaubt jedem Server das Senden.
Der Generator braucht JavaScript. Ohne läuft er nicht – ein Eintrag für Microsoft 365 sieht so aus:
v=spf1 include:spf.protection.outlook.com -all
Dein SPF-Eintrag
TXT@
Die Domain selbst: deine-domain.at. Manche Oberflächen wollen das Feld leer.
v=spf1 ~all
Eingetragen und der E-Mail-Check zeigt trotzdem Gelb oder Rot? Oder senden mehrere Dienste in deinem Namen? Lieber einrichten lassen: E-Mail-Schutz für 390 €, schrittweise bis reject.
Prüfung:
Eingetragen? Mit dem E-Mail-Check prüfen – er zählt die DNS-Abfragen live, auch in den eingebundenen Einträgen.
Alle TXT-Einträge der Domain aus der DNS-Verwaltung oder aus dig TXT deine-domain.at einfügen,
je Zeile einer. So fällt auf, wenn zwei SPF-Einträge nebeneinander stehen – der häufigste Fehler nach einem
Anbieterwechsel.
-all durch. Wie man
die Liste vollständig bekommt, steht in SPF-Eintrag erstellen.
v=spf1 beginnt, wird dieser bearbeitet und kein zweiter angelegt. Andere TXT-Einträge, etwa
Bestätigungen für Google oder Microsoft, bleiben stehen.
@ oder das Feld leer
lassen, je nach Oberfläche – nicht www und nicht _spf. Den Wert einfügen, TTL auf
der Vorgabe lassen.
Mit ~all starten, mit DMARC-Berichten prüfen, dann auf -all gehen.
Solange DMARC auf p=none steht, zeigen die Berichte, ob ein vergessener Versandweg SPF nicht
besteht – ohne dass deswegen eine Mail verloren geht.
Den passenden Eintrag erzeugt der DMARC-Generator.
Ein Empfänger, der SPF prüft, darf dabei höchstens zehn DNS-Abfragen machen (RFC 7208, Abschnitt 4.6.4). Was davon zählt:
includea und mxexists und redirectDas gilt auch in den Einträgen, die per include eingebunden werden.
ip4ip6Wer Microsoft 365, einen Newsletter-Dienst, ein Buchungssystem und ein Ticketsystem einbindet, liegt schnell darüber. Dann endet die Prüfung mit einem permanenten Fehler, und auch echte Mails bestehen SPF nicht mehr.
So geht ein Empfänger einen Eintrag durch, am Beispiel meiner eigenen Domain:
Für die Dienste in der Liste kennt der Generator die Tiefe ihrer Einträge. Gemessen am 02.10.2026, am 08.10.2026 per DNS-over-HTTPS nachgezählt und unverändert:
Für eigene include-Domains kann er im Browser nicht nachsehen und zählt sie als „mindestens
eine“ – die genaue Zahl liefert der E-Mail-Check.
Wie man einen bestehenden Eintrag von Hand nachzählt, steht in SPF-Eintrag erstellen und prüfen.
Mit Microsoft 365 und Brevo kommt der Generator auf zwei Abfragen:

Gegen gefälschte Absender hilft es erst zusammen mit DMARC.
Am 27. und 29.09.2026 habe ich die SPF-Einträge von 149 Tiroler Domains abgefragt, Tourismusverbände und Betriebe, passiv über öffentliche DNS-Einträge.
| Merkmal | Domains |
|---|---|
endet mit -all | 96 |
endet mit ~all | 35 |
endet mit ?all | 4 |
| kein SPF-Eintrag | 14 |
zwei Einträge mit v=spf1 | 2 |
kein include | 14 von 135 |
ein include | 43 von 135 |
zwei include | 30 von 135 |
drei include | 22 von 135 |
vier oder mehr include | 26 von 135 |
Jeder fünfte Eintrag hat vier oder mehr include, und jedes davon bringt die Abfragen der
eingebundenen Domain mit. Dort wird die Grenze von zehn knapp, ohne dass es jemand merkt.
Deshalb zählt der Generator mit, und der E-Mail-Check zählt bei bestehenden Einträgen live nach.
Liest den eingetragenen SPF-Eintrag, meldet doppelte Einträge und zählt die DNS-Abfragen über alle include hinweg.
Der zweite Eintrag, ohne den SPF gegen gefälschte Absender wenig ausrichtet – mit Richtlinie und Berichtsadresse.
Für eigene Mailserver: Schlüsselpaar im Browser erzeugen, TXT-Eintrag unter selector._domainkey kopieren.
SPF bereinigt, DKIM je Absender und DMARC schrittweise bis reject, beim bestehenden Anbieter eingerichtet.
Nein. Findet ein Empfänger mehr als einen TXT-Eintrag, der mit v=spf1 beginnt, ist das nach RFC 7208 ein permanenter Fehler, und er wertet keinen davon aus. Alle Dienste gehören als include in einen gemeinsamen Eintrag mit einem all am Ende.
Für den Start ~all: Fremde Server gelten als verdächtig, eine vergessene Versandquelle verliert aber keine Mails. Wenn DMARC-Berichte zeigen, dass alle eigenen Wege SPF bestehen, ist -all der klarere Abschluss. +all ist immer falsch, es erlaubt jedem Server das Senden.
Die SPF-Prüfung endet mit dem Ergebnis permerror. Viele Empfänger werten das wie ein fehlgeschlagenes SPF, auch für echte Mails. Abhilfe: Dienste streichen, die nicht mehr senden, feste Server als ip4 oder ip6 eintragen statt per a oder mx, oder einen Dienst über eine eigene Subdomain senden lassen.
Nein. Der Generator läuft vollständig im Browser. Domain, Adressen und include-Domains verlassen deinen Rechner nicht.
Den bestehenden Eintrag oben unter „Steht schon ein SPF-Eintrag?“ einfügen: Der Generator zerlegt ihn, zählt die DNS-Abfragen und zeigt, was er erlaubt. Ob der Eintrag im DNS wirklich so steht, ob es nur einen gibt und ob alle include-Ziele auflösen, prüft der E-Mail-Check mit der Domain allein. Von Hand geht es mit einer TXT-Abfrage der Domain, etwa dig TXT deine-domain.at, und dem Zählen der include- und redirect-Angaben.
Nein. SPF prüft die Absenderadresse aus dem Umschlag der Mail, nicht die im Postfach angezeigte. Erst DMARC verbindet das Ergebnis mit der sichtbaren Absenderadresse und sagt dem Empfänger, was mit einer Fälschung passieren soll.