E-Mail-Check: SPF, DKIM und DMARC
Die häufigere Ursache für Mails im Spam: fehlende oder fehlerhafte Einträge. Vier Ampeln mit Klartext.
Kostenloser Blacklist-Check
Steht dein Mailserver auf einer Spam-Blacklist, weisen Empfänger deine Mails ab oder sortieren sie aus. Der Check fragt fünf öffentliche Listen ab – für eine IP-Adresse oder für die Mail- und Webserver einer Domain.
Nur DNS-Abfragen, wie sie jeder Mailserver beim Empfang macht. Nichts wird gespeichert. Ohne Anmeldung.
Geprüft wird gegen fünf Listen
SpamCop
Adressen, von denen Nutzer und Spamfallen in den letzten Stunden Spam gemeldet haben.
PSBL · Mailspike · 0spam
Spamfallen und Ruf von Absender-Adressen, laufend aktualisiert.
DroneBL
Missbrauchte Rechner: offene Proxys, Botnetze, gekaperte Router.
Eine Blacklist (auch Sperrliste oder DNSBL) ist eine Liste von IP-Adressen, von denen Spam oder Angriffe ausgingen. Empfangende Mailserver fragen sie bei jeder eingehenden Mail per DNS ab.
Steht die Adresse des sendenden Servers darauf, wird die Mail abgewiesen oder landet im Spam – oft mit einer
Fehlermeldung wie 554 … listed at … im Rückläufer.
Gelistet wird der Server, nicht die Absenderadresse. Gibst du eine Domain ein, sucht der Check deshalb zuerst ihre Server:
Jede gefundene IPv4-Adresse wird gegen alle fünf Listen geprüft. So sieht das für eine meiner eigenen Domains aus:

Bei Microsoft 365, Google Workspace und vielen Hostern verschicken andere Server als die, die Post annehmen.
Wer genau den Server prüfen will, über den eine bestimmte Mail hinausging, nimmt dessen IP-Adresse aus dem
Kopf einer verschickten Mail: die Received-Zeile, die der Empfänger geschrieben hat. Wie man den
Header liest, steht in E-Mail-Spoofing erkennen.
Spamliste, Sperrliste, Blacklist oder DNSBL: Gemeint ist dasselbe, eine öffentliche Liste von IP-Adressen, von denen Spam ausging. Ein Spamliste-Check fragt ab, ob die Adresse deines Servers auf einer davon steht. Für einen Mailserver heißt ein Treffer, dass Empfänger deine Mails abweisen oder in den Spam sortieren.
Received-Zeile
einer verschickten Mail; die gibst du oben direkt ein.Abgefragt werden nur Listen, die ohne Registrierung abgefragt werden dürfen und kommerzielle Nutzung nicht ausschließen:
Spamhaus ist nicht dabei. Auch andere bekannte Listen fehlen:
Ein grünes Ergebnis heißt deshalb: auf keiner dieser fünf Listen – nicht, dass die Adresse nirgends steht. Den Spamhaus-Status einer IP zeigt Spamhaus selbst auf seiner Prüfseite.
Antwortet eine Liste mit einem Fehlercode statt mit einem Ergebnis, oder gar nicht, steht dort „nicht prüfbar“ und nicht „gelistet“. Ein falscher Alarm wäre schlimmer als eine Lücke.
Eine E-Mail-Blacklist listet fast immer IP-Adressen, also den Server, der die Mail abliefert, nicht deine Absenderadresse. Wer seine Mails über Microsoft 365, Google Workspace oder den Mailserver des Hosters verschickt, teilt sich diese Adressen mit vielen anderen Kunden. Ein Treffer dort ist dann ein Fall für den Anbieter, nicht für dich.
Ein eigener Mailserver ohne passenden Reverse-DNS-Eintrag kann bei UCEPROTECT schon nach einem einzigen Treffer auf; wie der Eintrag aussehen muss, steht in PTR-Eintrag. Und wenn die IP sauber ist und Mails trotzdem im Spam landen, liegt es meist an SPF, DKIM oder DMARC: Warum landen meine Mails im Spam?
Zeigt der Check einen Treffer auf einem Server, der nur dir gehört, ist die Ursache bei dir. Ursache finden, abstellen und die Austragung beantragen übernehme ich im E-Mail-Schutz für 390 €, zusammen mit SPF, DKIM und DMARC. Ist ein Postfach übernommen oder die Website gehackt, kommt zuerst die Bereinigung.
Adresse und Domain werden nicht gespeichert. Sie stehen nur im Arbeitsspeicher der Prüffunktion, bis zu 15 Minuten lang. Gezählt wird nur, dass geprüft wurde: ohne Konto höchstens acht Prüfungen pro Stunde.
Die häufigere Ursache für Mails im Spam: fehlende oder fehlerhafte Einträge. Vier Ampeln mit Klartext.
Spam mit deiner Absenderadresse, ohne dass dein Server ihn verschickt hat – erkennen und abstellen.
SPF, DKIM und DMARC beim bestehenden Anbieter, Versandweg bereinigt, Austragung beantragt: 390 € Endpreis. Nach einem Hack die WordPress-Bereinigung ab 290 €, alle Pakete unter Cybersecurity.
Ja, ohne Anmeldung und ohne E-Mail-Adresse. Ohne Konto sind bis zu acht Prüfungen pro Stunde möglich.
Spamhaus beantwortet Abfragen über große öffentliche Resolver nicht und verlangt für kommerzielle Nutzung einen eigenen Zugang. Ein Ergebnis ohne gültige Abfrage wäre irreführend. Den Spamhaus-Status einer Adresse zeigt Spamhaus auf seiner eigenen Prüfseite.
Zuerst die Ursache abstellen, etwa ein übernommenes Postfach oder ein ungeschütztes Kontaktformular. Dann je nach Liste: SpamCop trägt nach 24 Stunden ohne neue Meldung selbst aus, bei PSBL trägst du selbst aus, Mailspike, 0spam und DroneBL bearbeiten einen Antrag. Der Check verlinkt bei jedem Treffer die passende Seite.
Oft teilst du dir den Server mit anderen Kunden des Hosters, und einer davon hat Spam verschickt. Oder ein Gerät, Postfach oder Formular wurde missbraucht, ohne dass es aufgefallen ist. Bei gemeinsam genutzten Servern ist der Hoster zuständig.
Domain oben eingeben. Der Check sucht die Mailserver aus dem MX-Eintrag und den Webserver aus dem A-Eintrag und fragt jede dieser IPv4-Adressen bei SpamCop, PSBL, Mailspike, 0spam und DroneBL ab. Grün heißt: auf keiner dieser fünf Listen. Spamhaus ist nicht dabei und muss auf dessen eigener Prüfseite nachgesehen werden. Verschickt ein anderer Server deine Mails, etwa bei Microsoft 365, prüfst du zusätzlich dessen IP-Adresse aus der Received-Zeile einer verschickten Mail.
Eine Spamliste, auch Blacklist oder DNSBL, führt IP-Adressen, von denen Spam verschickt wurde oder die Spamfallen getroffen haben. Empfangende Mailserver fragen sie bei jeder Mail ab. Deinen Mailserver prüfst du, indem du oben die Domain eingibst: Der Check fragt die Server aus MX- und A-Eintrag bei SpamCop, PSBL, Mailspike, 0spam und DroneBL ab. Verschickt ein anderer Server deine Mails, gibst du dessen IP-Adresse aus der Received-Zeile ein.
Er prüft die Server der Domain: die Mailserver aus dem MX-Eintrag und den Webserver aus dem A-Eintrag. Listen, die Domain-Namen bewerten, sind nicht dabei, weil ihre Bedingungen kommerzielle Nutzung einschränken.