SEO Audit
URL eingeben und sofort eine priorisierte Liste technischer SEO-Probleme sehen — kritische Fehler zuerst, statt endloser Report.
Was der Site Audit prüft
Das Werkzeug ruft die angegebene Adresse ab und sieht sich an, was der Server ausliefert:
- Seitentitel, Meta-Beschreibung und Überschriftenstruktur
- Canonical und Weiterleitungen
- die Angaben für soziale Netzwerke
- die Antwortzeit
Daraus entsteht eine Liste von Befunden, sortiert nach Gewicht — kritische Fehler zuerst, danach Warnungen, zuletzt das, was in Ordnung ist.
Der Health Score fasst die Befunde zu einer Zahl zusammen. Er ist ein Anhaltspunkt und kein Ranking-Faktor: eine Seite mit 100 Punkten rankt nicht automatisch besser. Nützlich wird er im Verlauf — wenn er nach einer Änderung fällt, ist etwas kaputtgegangen.
Geprüft wird eine einzelne Adresse, nicht die ganze Website. Und geprüft wird das ausgelieferte HTML: was erst JavaScript im Browser nachträgt, sieht dieses Werkzeug nicht — ein Titel, den ein Skript setzt, fehlt hier. Das ist dieselbe Sicht, die ein Crawler beim ersten Besuch hat, und deshalb die interessantere.
Soll die ganze Website von Hand geprüft werden, mit Search Console, Mitbewerbern und einer sortierten Maßnahmenliste, ist das das SEO-Audit zum Festpreis.
Wie die Zahl entsteht
Der Health Score beginnt bei 100. Jeder kritische Befund zieht 15 Punkte ab, jede Warnung 5, Hinweise und bestandene Prüfungen zählen nicht. Kritisch sind etwa fehlendes HTTPS, ein Fehlerstatus, ein fehlender Seitentitel, keine H1, eine fehlende Meta-Beschreibung, ein gesetztes noindex oder ein fehlendes Viewport-Tag. Warnungen sind ein Titel außerhalb von 30 bis 60 Zeichen, eine Beschreibung außerhalb von 70 bis 160, mehrere H1, ein fehlendes Canonical, mehr als ein Fünftel der Bilder ohne Alt-Text und eine fehlende oder nicht verlinkte Sitemap. Zwei kritische Befunde und drei Warnungen ergeben also 55.
Das Ergebnis lesen
Nicht jeder rote Punkt ist gleich dringend. Ein noindex auf einer Seite, die gefunden werden soll, ist der schwerste Fehler auf der Liste, denn dann taucht die Seite gar nicht auf. Wer seit einem Relaunch keine Besucher mehr über Google bekommt, sucht hier zuerst. Eine fehlende Meta-Beschreibung dagegen kostet nur die Kontrolle über den Text im Suchergebnis, Google schreibt dann selbst einen.
Die Längenangaben für Titel und Beschreibung sind Faustregeln. Google kürzt nach Pixelbreite, nicht nach Zeichen. Ein Titel mit 64 Zeichen kann ganz zu sehen sein, einer mit 55 abgeschnitten. Gelb heißt hier „ansehen“, nicht „falsch“.
Und eine 100 heißt nur, dass die Grundlagen stimmen. Ob die Seite für einen Begriff gut genug ist, ob sie im Index steht und ob eine andere Seite der Website ihr Konkurrenz macht, sieht ein einzelner Abruf nicht. Warum Seiten trotz sauberer Technik nicht in den Index kommen, steht in Warum Google Seiten nicht indexiert; das habe ich mit dieser Website selbst erlebt.
Nächste Schritte
Erst die kritischen Befunde, dann die Warnungen, dann dieselbe Adresse noch einmal prüfen. Danach die nächstwichtige Seite: die, auf der Anfragen entstehen, und die mit den meisten Besuchern. Ob Google die Seite überhaupt kennt, zeigt die URL-Prüfung in der Search Console; wie man sie einrichtet, steht in Google Search Console einrichten. Für Betriebe mit Kundschaft vor Ort zählt neben der Website das Google-Unternehmensprofil, beschrieben unter lokal gefunden werden.
Typische Fragen
Was macht das Canonical? Es sagt Google, welche Adresse die maßgebliche ist, wenn derselbe Inhalt unter mehreren erreichbar ist, etwa mit und ohne www oder mit Parametern. Fehlt es, entscheidet Google selbst.
Warum ist eine fehlende Sitemap nur eine Warnung? Weil Google eine kleine, gut verlinkte Website auch ohne findet. Bei neuen Seiten oder vielen Unterseiten beschleunigt sie das Finden, eine Garantie für die Aufnahme ist sie nicht.
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Weitere Werkzeuge
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- Security Header CheckAuf unsichere Header, fehlendes HTTPS und offene Ports prüfen.
- Datenschutz-CheckCookies vor der Zustimmung, extern geladene Schriften, Tracker und fehlende Pflichtseiten.
- Tech-Stack-CheckerErkennen, welches CMS, welche Frameworks und Tracker dahinterstecken.
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