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Website für Psychotherapeuten: sachlich informieren und gefunden werden

Für Psychotherapie gelten strengere Regeln beim Auftritt in der Öffentlichkeit als für fast jeden anderen Beruf. Internetwerbung wie Banner auf fremden Seiten soll laut Werberichtlinie ganz unterbleiben, marktschreierische Texte sind tabu. Umso mehr Gewicht hat die eigene Website: Sie ist der Ort, an dem du sachlich sagen darfst, wie du arbeitest, für wen, in welchem Setting und mit welchem Kassenbezug, und an dem dich jemand findet, der „Psychotherapie Innsbruck“ oder „Psychotherapeutin Schwaz“ sucht. Bis fünf Seiten 1.490 € fix, online in zwei bis drei Wochen.

Gebaut von Stefan Haun aus Stummerberg im Zillertal. Termine vor Ort im Bezirk Schwaz, sonst am Telefon, in ganz Tirol und Österreich.

abnahme · psychotherapie
  • $abnahme praxis-beispiel.at
  • ✓Berufsbezeichnung und Methode beim Namen
  • ✓Setting, Altersgruppen, Sprachen, Kassenbezug
  • ✓Kein Tracking, kein Werbe-Pixel
  • !„Garantiert angstfrei in 10 Sitzungen“ entfernt
  • !Gutschein-Aktion entfernt
  • =Übergabe mit Anleitung für freie Plätze
Beispiel einer Abnahmelistekeine Messung

Was Psychotherapiegesetz und Werberichtlinie für die Website heißen

Das Psychotherapiegesetz 2024 verlangt in § 48, dass Berufsangehörige sich „jeder unsachlichen und unwahren Information im Zusammenhang mit der Ausübung ihres Berufes“ enthalten, und dass sie verbotene Werbung durch Dritte weder veranlassen noch dabei helfen. Was das praktisch heißt, beschreibt die Werberichtlinie des Gesundheitsministeriums. Ihre Liste der zulässigen Angaben ist im Grunde der Bauplan einer guten Praxis-Website.

Was draufstehen darf

Die Richtlinie nennt unter anderem Adresse, Telefon, Sprechstunden, Zusatzbezeichnungen, akademische Grade, Hinweise auf die soziale Krankenversicherung, das Setting (Einzel, Gruppe, Paar, Familie), Spezialisierung auf Altersgruppen, Sprachkenntnisse, Mitgliedschaften und Arbeitsschwerpunkte, die sich aus Methode und Weiterbildung ergeben. Genau danach entscheiden Menschen, ob sie anfragen.

Was draufstehen muss

Die Berufsbezeichnung „Psychotherapeutin“ oder „Psychotherapeut“ und die methodenspezifische Ausrichtung, die du tatsächlich praktizierst, klar benannt. Wer noch in Ausbildung arbeitet, schreibt die Bezeichnung nach § 8 Abs. 8 aus: „Psychotherapeutin in Fachausbildung unter Lehrsupervision“, nicht abgekürzt und nicht im Kleingedruckten.

Was nicht draufgehört

Marktschreierische Selbstanpreisung, vergleichende Werbung, unerfüllbare Erwartungen, der Eindruck einer Exklusivität, die es nicht gibt, Gutscheine für Psychotherapie. Andere Angebote dürfen genannt werden, aber sichtbar getrennt, und Verfahren ohne Anerkennung nicht so, als wären sie eine anerkannte Methode.

Die Richtlinie sagt auch, dass Fernseh-, Radio-, Kino-, Plakat- und Internetwerbung „wie etwa Werbebanner auf fremden Homepages“ ganz unterlassen werden soll. Zu Anzeigen in Suchmaschinen sagt sie nichts ausdrücklich; wer sicher gehen will, lässt sie weg und setzt auf die eigene Seite. Das ist eine Einordnung mit Quellen am Ende der Seite, keine Rechtsberatung; bei Grenzfällen fragst du deinen Landesverband oder das Ministerium, nicht mich.

Was Menschen auf deiner Website suchen, bevor sie anfragen

Der Schritt zur ersten Anfrage ist bei Psychotherapie größer als bei jedem Handwerker. Die Website nimmt ihn nicht ab, aber sie kann ihn kleiner machen, indem sie die praktischen Fragen beantwortet, bevor jemand sie stellen muss.

Wie du arbeitest

Die Methode in zwei, drei verständlichen Sätzen, ohne Fachsprache. Wie ein Erstgespräch abläuft, wie lange eine Einheit dauert, wie oft man sich sieht. Ein Foto von dir und vom Raum, wenn du willst; viele suchen eine Person, keine Praxis.

Für wen und mit wem

Erwachsene, Jugendliche, Paare, Familien; Sprachen; Schwerpunkte wie Trauer, Angst oder Sucht, wenn sie aus deiner Weiterbildung kommen. Das sind die Angaben, die die Richtlinie ausdrücklich zulässt, und die Begriffe, mit denen gesucht wird.

Kosten und Kasse

Dein Honorar, ob es Kassenplätze oder einen Kostenzuschuss gibt und was jemand dafür braucht. Hinweise auf die soziale Krankenversicherung sind nach der Richtlinie zulässig. Ein Satz dazu erspart viele Rückfragen am Telefon.

Freie Plätze

Ob du gerade neue Klientinnen und Klienten aufnimmst, mit Datum, damit niemand eine alte Angabe liest. Das Feld kannst du nach der Übergabe selbst ändern; es ist die Zeile, die am häufigsten veraltet.

Datenschutz: schon die Anfrage ist sensibel

Bei einer Physiotherapie ist die Diagnose das sensible Datum. Bei Psychotherapie ist es schon die Tatsache, dass jemand anfragt. Gesundheitsdaten sind nach Art. 9 DSGVO eine besondere Kategorie, und die Website ist die erste Stelle, an der sie entstehen.

Kein Tracking, kein Werbe-Pixel

Kein Facebook-Pixel, keine Werbe-Cookies, keine Statistik, die Besuche an Dritte meldet. Wer deine Seite aufruft, soll dabei von niemandem außer dir gesehen werden. Statistik läuft ohne Cookies auf dem eigenen Server oder gar nicht; dann braucht die Seite keinen Cookie-Banner.

Ein Formular, das wenig fragt

Name, Telefon oder E-Mail, Wunschzeit. Kein Feld „Worum geht es?“, in das jemand seine Geschichte schreibt. Wer schreiben will, schreibt ins Erstgespräch. Die Nachricht geht verschlüsselt an dich, nicht über einen Formulardienst eines Dritten.

Online-Termine nur mit Vertrag

Ein Buchungsdienst ist Auftragsverarbeiter; mit ihm braucht die Praxis einen Vertrag nach Art. 28 DSGVO, und er sollte erst laden, wenn jemand buchen will. Was du selbst prüfen kannst, steht unter Website selbst auf DSGVO prüfen.

Gefunden werden, ohne zu werben

Wer keine Anzeigen schaltet, wird über die Suche, über Verzeichnisse und über Zuweisungen gefunden. Für die Suche zählt dasselbe wie für jeden Betrieb: eine Seite, die klar sagt, was du anbietest und wo, und dieselben Angaben überall, wo dein Name steht.

Methode, Ort, Schwerpunkt

„Psychotherapie Innsbruck“, „Verhaltenstherapie Schwaz“, „Paartherapie Wörgl“. Seitentitel und Überschriften nennen Methode oder Schwerpunkt und den Ort, sachlich, ohne Superlative. Das ist zugleich das, was die Richtlinie verlangt, und das, was Google versteht.

Verzeichnisse und Profil

Psychotherapie-Verzeichnisse ranken bei vielen Suchen vor einzelnen Praxen. Ein vollständiger Eintrag dort und ein Google-Unternehmensprofil mit denselben Angaben wie auf der Website gehören dazu. Um Bewertungen bitte ich bei Psychotherapie nicht aktiv; die Richtlinie sagt dazu nichts, aber eine Bitte an Klienten passt schlecht zur therapeutischen Beziehung. Profil und Website richte ich im Paket Website + SEO Start ein.

Strukturierte Daten

Praxis, Adresse, Sprechzeiten, Sprachen und Methode maschinenlesbar ausgezeichnet, damit Suchmaschinen und KI-Systeme sie richtig zuordnen. Wie Google lokal sortiert, steht unter Lokal gefunden werden, für die Stadt unter SEO in Innsbruck.

Was eine Website für eine Psychotherapie-Praxis kostet

Dieselben Festpreise wie für jeden Betrieb, der bei mir eine Website in Tirol erstellen lässt. Fünf Seiten reichen für Startseite, Arbeitsweise, Kosten und Kasse, über mich und Kontakt.

Website Für Praxen

1.490 €einmalig

Online in 2–3 Wochen

  • Bis zu fünf Seiten, Texte von dir oder gemeinsam überarbeitet
  • Statisch gebaut: schnell, sicher, ohne WordPress-Updates
  • Responsive, barrierearm, SEO-Grundlagen und strukturierte Daten
  • Kontaktformular und Datenschutz ohne Cookie-Banner-Zwang
  • Umzug von WordPress mit Weiterleitungen, damit Rankings bleiben
  • Übergabe mit Anleitung zum Selbst-Bearbeiten
Website anfragen

Mit Google-Profil: Website + SEO Start, 1.790 €

Die Website plus Google-Unternehmensprofil und zehn Verzeichniseinträge mit denselben Angaben. Website + SEO Start anfragen

Danach: Betreuung, 149 € im Monat

Bis zu zwei Stunden Änderungen im Monat, etwa freie Plätze, Urlaube und neue Gruppen, dazu Updates, Überwachung und Kurzbericht. Monatlich kündbar; was jeden Monat passiert, steht unter Website-Betreuung.

Weitere Seiten

Jede Seite über die fünf hinaus, etwa eine englische Fassung oder ein Gruppenangebot, rechne ich mit 60 € pro Stunde ab und sage dir vorher, wie viel es wird.

Alle Preise sind Endpreise, inklusive aller Abgaben. Was Websites in Österreich sonst kosten: Website-Kosten in Österreich.

Stefan Haun

Stefan Haun, Webdesign aus dem Zillertal

cyberscale bin ich. Ich wohne in Stummerberg und bin in Jenbach in die HTL gegangen. Ich baue Websites statisch, ohne Seitenbaukasten und ohne Dienste, die im Hintergrund mitlesen.

Websites für Psychotherapie-Praxen kann ich dir noch keine zeigen, darum steht hier keine. Was fachlich und berufsrechtlich auf deiner Seite steht, verantwortest du und gibst es frei; ich sorge dafür, dass es klar gegliedert, schnell und gut auffindbar ist. Was ich baue, siehst du an meinen eigenen Seiten, aufgelistet unter Webdesign im Zillertal.

Ort
Stummerberg, Zillertal, Tirol
Telefon
+43 650 2000697
Termine vor Ort
im Bezirk Schwaz, sonst per Telefon und Video

Offener Code auf GitHub

Websites für andere Branchen: Ärzte und Ordinationen, Physiotherapie, Architekten, Coaches und Berater, Ferienwohnungen, Gastronomie, Immobilienmakler und Vereine. Barrierefrei nach WCAG 2.1 AA geht jede davon, siehe barrierefreie Website.

Häufige Fragen zur Website für Psychotherapeuten

Was kostet eine Website für eine Psychotherapie-Praxis?

Bei mir bis fünf Seiten 1.490 € einmalig als Endpreis, mit Google-Unternehmensprofil und zehn Verzeichniseinträgen 1.790 €. Weitere Seiten rechne ich mit 60 € pro Stunde ab, mit Angebot vorher. Betreuung kostet 149 € im Monat und ist monatlich kündbar.

Was darf ich als Psychotherapeutin auf meiner Website schreiben?

Sachliche und wahre Information: Berufsbezeichnung, Methode, Adresse, Telefon, Sprechstunden, akademische Grade, Hinweise auf die Krankenversicherung, Setting, Altersgruppen, Sprachen, Mitgliedschaften und Arbeitsschwerpunkte. So listet es die Werberichtlinie des Gesundheitsministeriums. Nicht erlaubt sind unsachliche, marktschreierische oder vergleichende Aussagen.

Darf ich als Psychotherapeut Google-Anzeigen schalten?

Die Werberichtlinie sagt, Internetwerbung wie Banner auf fremden Seiten soll ganz unterbleiben. Suchanzeigen nennt sie nicht ausdrücklich. Wer sicher gehen will, verzichtet darauf und sorgt dafür, dass die eigene Website und die Verzeichniseinträge gefunden werden. Im Zweifel fragst du den Landesverband oder das Ministerium.

Was muss ich in Ausbildung auf die Website schreiben?

Die Bezeichnung nach § 8 Abs. 8 Psychotherapiegesetz 2024 ausgeschrieben, etwa „Psychotherapeutin in Fachausbildung unter Lehrsupervision“. Sie gehört dorthin, wo dein Name steht, nicht ins Impressum allein.

Brauche ich einen Cookie-Banner?

Nicht, wenn die Seite nichts lädt, was eine Einwilligung braucht: keine Schriften von fremden Servern, keine Werbe- oder Analyse-Cookies, Karten und Videos erst nach Klick. So baue ich Psychotherapie-Websites ohnehin, weil schon der Besuch der Seite etwas über den Besucher verrät.

Kann ich freie Therapieplätze selbst eintragen?

Ja. Zur Übergabe gehört eine Anleitung, mit der du Texte wie „Neuaufnahmen ab Jänner“ selbst änderst. Wer das lieber abgibt, nimmt die Betreuung mit bis zu zwei Stunden Änderungen im Monat.

Hast du schon Websites für Psychotherapeuten gebaut?

Noch nicht, deshalb steht hier keine Referenz. Meine Arbeit siehst du an meinen eigenen Seiten. Der Festpreis ist der Weg, mich ohne Risiko kennenzulernen: Du weißt vorher, was es kostet und was drin ist.

Quellen, gelesen am 31.10.2026: Psychotherapiegesetz 2024 (BGBl. I Nr. 49/2024; § 8 Abs. 8, § 48, § 49), Werberichtlinie des Gesundheitsministeriums (BMSGPK, 2020). Keine Rechtsberatung.

Schick mir die Adresse deiner Praxis.

Ich sehe nach, was deine Seite beim Öffnen an Dritte meldet, ob Methode, Setting und Kassenbezug klar dastehen und wie du bei einer Suche nach Methode und Ort gefunden wirst. Dann sage ich dir, ob eine neue Website lohnt und was sie kostet.